Zeitfragen

Kasernierte Volksratten im Isolationsdelirium,

schön getrennt in ihren Brutkörpern, von Angst gepeitscht sich immer tiefer ins Nest verkriechen.

Derweil das politische Laboratorium fleissig experimentiert, selektiert, klassifiziert und die feigen Nager auf Gehorsam trainiert.

An kleinen Tasten mit grossen Schirmen wird das Stammhirn vom Rest des Kopfes eliminiert.

Draussen wartet nur noch die Polizei und alle hoffen auf ein nahendes Vorbei.

Keiner traut die Hand sich reichen, bei Nähe folgt nur schreckliches Erbleichen.

Was immer bleibt sind Leichen, vor der Sterblichkeit lässt kein Gott sich mehr erweichen.

Die Hände wollen zu Beinen werden, die Population mutiert und doch weiter in den Petrischalen grassiert.

Begrenzen, abgrenzen, entmündigen, wegschliessen.

Die Alten hoffen vergeblich auf ihre kummervolle Restzeit, sie waren nie zum Sterben bereit.

Dachten Alles ginge immer so weiter auf der morschen Leiter.

Jetzt wohl ohne Begleiter.

Gestoppt ein Wahn ohne Einsicht, alle halten es für ihre Pflicht, wie Motten streben sie zum Licht das am Horizont verblich.

Masken der Ausdruckslosigkeit, in einer entleerten Funktion dem Vegitieren ergeben.

Was wollten sie noch alles erleben in diesem Leben, dem Tod können sie nicht vergeben.

Selbstgeschaffen verhalten sie sich wie Affen im Gaffen und Raffen, die Solidarität liegt wie ein Grabtuch auf der Spezies.

Falsche Moral am richtigen Ort spült sie Alle fort.

Jährlich sterben in Deutschland ca. eine Millionen Menschen an unterschiedlichen Ursachen,

z.B. 2017 knapp 70000 an Erkrankungen der Atemwege:

https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/_inhalt.html

Im den letzten Monaten (seit Beginn des Auftreten des Coronavirus) sind insgesamt ca. 4000 Menschen an diesem Virus verstorben.

Wobei da noch fraglich ist ob alle statistisch dem Coronavirus zugeschriebenen Todesfälle wirklich dem Virus als Verursacher zuzuschreiben sind.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag in Deutschland bei 82 Jahren!!

Und das soll die ganzen Einschränkungen, die Panik und andere Massnahmen rechtfertigen???

Da müssten sich ja mehr Leute totlachen, wenn sie die Grundprinzipien der Mathematik und der Wahrscheinlichkeitstheorie beherrschen als am Virus sterben!

Corona,

die Krone der Schöpfung

Die Virus Paranoia zeigt Folgen.

Grenzenlose Panikmache, über die modernen Kommunikationsmittel vervielfältigt sich die Angst, welche zu übertriebenen Sicherheitsmassnahmen führt und gleichzeitig den gewohnten optimistischen Ablauf der menschlichen Wirtschaft empfindlich stört.

Bisher sind gerade mal 90.000 davon infisziert und knapp 3000 gestorben, die meisten von den Todesfällen wären in kurzer Zeit sowieso eingetreten da die Leute schon sehr alt waren und meist auch noch an ähnlichen Krankheiten litten. Hier hat es fast den Anschein als wenn dieser Virus eine gewisse darwinistische Neigung hat.

Zudem viele der jüngeren Infiszierten überhaupt gar keine Beschwerden haben.

Das heisst, angesichts von mehr als 8 Milliarden sind diese Ziffern völlig unbedeutend!

Dennoch genügt also so ein bisschen fast gar nichts um die Freiheit des Einzelnen massiv einzuschränken, Leute einzusperren, Einreiseverbote etc.

Angesichts dieses Sachverhaltes tun sich natürlich Tor und Türen aller möglichen Verschwörungstheorien auf:

1. Der Planet hat sich gegen den Menschen verschworen und beginnt ihn abzuschütteln (dann müssten aber die Zahlen der Toten mehr als expotentionell steigen, sonst wird das nix)

2. Irgendein Staat hat den Virus gezüchtet und Anfangs gezielt verbreitet um andere Staaten, z.B. China in die Knie zu zwingen (Wirtschaftskrieg mit allen unerlaubten Mitteln.)

3. Eine faschistische Ökobewegung hat den Virus in Umlauf gesetzt um die Wirtschaft und somit die Verschmutzung runterzufahren, die Erde ein wenig zu reinigen.

4. Dies ist ein Problauf der Mächte und Staaten, um mal zu prüfen inwieweit man bei Panik (welche mehr oder minder künstlich geschürt wurde) die Massen noch unter Kontrolle bekommt und sie dirigieren kann in welche Richtung auch immer.

5. In irgendeinem Labor ist ne Kleinigkeit schiefgelaufen, was immer man da auch untersucht oder geforscht hatte, es ist ein wenig aus den Kontrollhänden geflutscht, – kann ja mal passieren.

Sollte wider Erwarten dieser Virus wirklich massiv die Bevölkerung auf der Erde dezimieren (was ich absolut nicht glaube!), könnte man sagen, gut getroffen, vor den drohenden anderen Problemen, Klima, Ressourcen etc. wird dieses kleine Ameisenspiel der Menschen abgeschaltet.

Dann würde ich gleichzeitig mit den Massenmenschen zugrunde gehen, seis drum.

All die vielen unsinnigen primitiven Träume von über 8 Milliarden Spielfiguren auf dem kleinen Brett der Erde, ihrer kleinlicher Eigensinn ihre gewohnte Lebenswelt um jeden Preis aufrechterhalten zu wollen, dafür den ganzen Planeten zukacken und vollpissen, all dieser Unsinn zerstäubt im All zu Nichts als zu einder grauen indifferenten klagenden Masse, ein grosse Tragödie dann ohne Wert und Zuschauer.

 

 

 

Die Geschichte mit der Gleichheit und Gerechtigkeit

Rousseau sprach vom Naturzustand, später haben sich sozialistische/revolutionäre Ideen darauf berufen.

Heute nennen wir es Wohlstand für Alle.

Die Wirklichkeit sah und sieht anders aus.

Die Schere zwischen Reich und Arm klafft weiter auseinander, aber auf höherem Niveau, zumindest in den westlichen Hemissphären. Aber auch die Reichen sind immer mehr einfache Konsumenten von Luxusmassengütern, sie können ihren Reichtum nicht mehr durch einzigartige individuelle selbstkonstruierte Statussymbole ausdrücken, sondern haben sich auch in ihrem Konsumverhalten der Massenvorgabe angepasst, dieselben Lables nur halt die teuersten davon, dieselben Autos nur die grössten davon, dieselben Urlaubsregionen nur die exklusivsten davon … . Das einzige was ihnen bleibt zur Absonderung ist Macht und damit verbunden Bedeutung unter den Anderen.

Die Natur hat alles andere als Gleichheit verwirklicht, gut man könne meinen, ein Getreidefeld, da ist jeder Halm fast gleich, – liegt vermutlich eher an der gedüngten Monokultur als an der Natürlichkeit.

Die uns etwas näher liegenden tierischen Zustände liefern Beispiele grausamer Rangordnung, Wolfsrudel z.B., dem Stärkeren gehört alles, was er nicht fressen kann bleibt für die Anderen übrig.

Wenn denn genug, in Überfülle da ist, sollte es im menschlichen Bereich zumindest den gleichen Effekt erzielen.

Partiell kann man das anhand von Grundlöhnen etc. in Europa annehmen.

Aber der Gier sind keine Grenzen gesetzt, was man nicht mehr fressen kann (wegen überfülltem Wanst) kann man zumindest noch horten.

Der Kapitalismus hat letzteres Prinzip zum absoluten Ziel jeglicher Marktwirtschaft betreibenden Drahtzieher erkoren. – die unendliche Hortung.

Alle politisch wirtschaftlichen Mechanismen dienen dem Erhalt der Hortung und sonst nichts anderem. Und wenn im kleinen den Menschen in Gesellschaften eine Hortung möglich gemacht wird, dann bekommt man von ebendiesen auch die Zustimmung zur unbegrenzten Hortung.

Das nicht die Gleichheit ein natürliches Ziel ist, sondern nur Vermehrung bis zum Exodus, das ist die Essenz der Natur. Und ebenso ist die Ausgangsbasis einzelner Leben alles andere als gleich, woraus auch eine individuelle Lebensgeschichte mit mehr oder weniger Leid erwächst.

Mit der Vermehrung geht einher die Beschneidung individueller Möglichkeiten und Räume. Dies führt dann zur Illusion das eine Gleichheit ein Wert sei, den es zu erstreben gilt. Nein, wegen der Vermehrung kam die Notwendigkeit zur Angleichung, damit die Hortung Weniger gesichert bleiben kann.

Aber, die eigentlich natürliche Sucht des Menschen bleibt der Versuch seine eigene Bedeutung, Individualität auszudrücken, auszuleben. Wenn ihm das in der tatsächlichen Handlungsweise durch die Masse immer mehr als Individuum versagt wird, so flüchtet er sich in die virtuellen Räume der anscheinenden Individualität über die sozialen Medien, anerkannt zu werden durch klicks, likes … für – nichts, als seine generierte internetale Wichtig- oder Unwichtigkeit. Das praktische Leben tritt damit immer mehr in den Hintergrund, wird zu einer blossen und blassen Alltags – Pflichterfüllung.

De la Metrie, – der Mensch eine Maschine.

Unsere Gesetze, Vorschriften zielen auf eine Angleichung, auf eine Gerechtigkeit unter immer grösserer Missachtung individueller Gegebenheiten. Das führt zu einem Psychostau, der in solchen Handlungen wie Brevnik Norwegen, oder Amokläufern Amerika etc. führt, wo die individuelle Sucht nach Bedeutung über der Angst vor Konsequenzen aus Strafe und Gesetz steht.

Der Fehler des Sozialismus, die Missachtung des Individuums ist im modernen digitalen Kapitalismus nur die Fortsetzung mit anderen Mitteln.

Ursache dafür ist die tierische Natur des Menschen, und die unhaltbare Vermehrung dieser auf mittlerweile 8 Miliarden auf immer noch gleich begrenztem Raum einer lächerlichen Erdkugel.

Und redet man dann von Fortschritt und Zivilisation, – welch ein psychologisches Elend…

 

Erinnerungstechnolgie

Die Möglichkeit der Rekapitulation, der Wiederholung war einst einzig dem Gedächtniss, dem Erinnern vorbehalten.
Mit Sprache begann die Überlieferung von Vergangenem, dann folgte das Bild fast parallel mit Schrift. Es kam das Grammophon, das Foto, der Film, das Video, die Entdeckung der immer perfekteren akustischen und visuellen Aufzeichnung.
Mit diesen Trägern der Erinnerung wuchs eine Unmenge von Material heran, im privatem wie im öffentlichen, Bücherschränke, Bildergalerien, Fotoalben, Schallplattensammlungen, CD Ständer … .
Das alles ist mittlerweile weitgehend überholt und Geschichte.
Kaum noch einer stellt sich die Räume zu mit alten Aufzeichnungen, alle vertrauen dem Inter-netz wo alles vergangene perfekt gespeichert ist.
Selbst heimische PCs, Tablets Iphones was auch immer, werden kaum noch zur Speicherung von (persönlichen) Erinnerungen, begehrten Filmen, Fotos etc. benutzt, da alles auf Internetzservern gespeichert abgegeben wird, in Datenwolken, Fotospeichern ….
Die Datenabfrage, bisher getrennt von Persönlich und öffentlich, vermischt immer mehr mit den sozialen Netzwerken und die unaufhaltsame freiwillige Entblössung des Menschen nimmt bisher zur Durchsichtigkeit zu. Da alles recherchierbar ist, Videokameras alles mögliche im öffentlichen und privaten Bereich festhalten, wird der einzelne Mensch sich immer mehr der freiwilligen Unscheinbarkeit hingeben, da jeder Auf- ein Fehltritt sein kann und das Ziel wird der leere Mensch sein, der gar nichts mehr zu verbergen hat.
Geschürte Angst durch den Missbrauch sozialer Netzwerke und parallel gesteigerte amtliche Überwachung und Kontrolle machen den Menschen zur berechenbaren Maschine.
Der nächste Schritt ist nicht mehr weit entfernt, auch die Erinnerungen, Vergangenheit zu kontrollieren und später zu modifizieren und zu manipulieren, um die Zukunft planmässiger steuern zu können, zum “Wohle” der sich über 8 Millarden vermehrenden Maschinenmenschen.
Es könnte ein chinesisches Prinzip werden, “Die Kontrolle der Zukunft liegt in der Vergangenheit”.

Die andere Seite ist die Stagnation des Denkens, Wahrnehmens, wenn alle Vergangenheit immer präsenter wird, so erdrückt sie irgendwann die Möglichkeiten der Zukunft, und die Gegenwart wird der leerer Raum wo Erinnerungen mit Urwünschen gepaart nur noch funktionale Resignation erzeugt.

Richtungen sind in der Unendlichkeit unwirklich bzw. münden in Kreisen, Ellipsen.
Jede gerade Richtung wird durch die Zeit gekrümmt, bekommt auf Dauer den Schlag nach hinten, zurück zum Beginn der Regungen.
Das Leben als Pfade im unendlichen Labyrinth der Formen und Gestalten, metamophorisch dort hineinschlürfend  verirren wir uns in immer verwirrenderen Beschränkungen, haben Wege gefunden, Richtungen eingeschlagen, die alle enden!
Die Aussicht bleibt, aber das Vermögen einen Weg endlos weiterzuwandern erlischt.

Das Bleibende sucht man vergeblich in den Weiten des Universums.
Über lang oder kurz unterliegt alles dem ewigen Wandel der andauernden Veränderungen.
Das sich gelegentlich Wiederholende wird irrtümlicherweise als Bleibendes verstanden und so gesucht.
In die Hand genommen ist das Wiederholte so vergänglich wie schmelzendes Eis im heissen Sommerwind.

Kritik der menschlichen Gesellschaft, gebündelt

Die ganzen modernen scheinheiligen Hipster Grossstadtsklaven mit ihrem so selbstgerechten , umweltbewussten und liberal rücksichtsvollen Getue wissen gar nicht wie tief innerlich sie das Leben verleugnen, wie Büsser und Geissler im Mittelalter.

Genau diese neue softe Schein- und Scheissgeneration um die 30 , welche Öko und Bio vor sich her als Galionsfigur trägt, schafft in den Städten an wie billige Nutten für die Grosskonzerne, Nestle, Kraft, Anheuser-Busch, Microsoft ….

Damit diese jede kleinindividuelle Produktion von Nahrungsmitteln unwirtschaftlich werden lassen durch Dumping Preise für Massen-, Mono-, Treibhauszuchtkulturen.

Diese Generation und folgende arbeiten in den Grossstädten fleissig an der Verleugnung ihrer Ideale, welche sie sich nichtmals selbst erschaffen haben, sondern durch eine unglaubwürdige grüne Nesthäckchenkultur ala Joschka Fischer ihnen als Kinder der Nachbiohippies aufgedrängt wurde.

Alles hängt im wesentlichen mit den modernen Kommunikationsmitteln zusammen, welche ihre suggestive Werbung für unnötige Konsumgüter aller Art den Menschen stündlich einprügeln, ganz nach alter amerikanischer Schule die Menschen solange betäuben bis sie nichts anderes als das dauernd Angebotene haben müssen.

Globalisierung

Wir haben hier das globale Problem des Globalismus, wo er mit Geld auftaucht vergiftet er die landestypische Kultur bis nur noch American Fast Food, Grosskonzerne mit ihren Supermarktketten, chinesische Autos mit deutschen Markennamen, plastikgestylte zentralbeheizte und klimatisierte im Euroremontlook verunstaltete Apartements in Wohnblöcken und gleichgeschalteten Siedlungen, marmorne Banken und Parkanlagen, Handlangerjobs als Dienstleister für die reiche Oberschicht, bleiben.

Bodenständiges Leben verschwindet und macht ausländischen Grossagrarfirmen mit Monokulturen Platz,

Alle jungen Leute wollen in die Städte um dort den über Iphone, Filme, Internet und Fernsehen propagandierten globalen, eigentlich amerikanischen, Lebenstraum zu verwirklichen.Die meisten werden auf der Strecke bleiben, als billige Dienstleister im Schichtdienst an den Rand der Stadt in die meist noch sozialistisch schlecht aufgepeppten Wohnblöcke gepresst. Dann hadernd mit all ihren eingebildeten oder in der Stadt erworbenen Allergien, Phobien, Essensstörungen …

Den Trampelpfad der Gewohnheit und Systemprägung mehr oder minder entlangstolpernd, mit Familie vielleicht, wo die Kinder nur noch die Tiere im Zoo kennen und Essen aus den buntverpackten Supermarktregalen in der Mikrowelle lauwarm erhitzt.

Wohlstand

Was ist dies Sucht nach sogenanntem Wohlstand?

Wovon wird geredet wenn man über Wohlstand spricht?

Bisher gilt er nur für die „Auserwählten“ die zur richtigen Zeit am richtigen Ort von vermögenden Eltern gezeugt werden.

Zum anderen ist er selbst als Glücksbringer sehr fragwürdig!

Wenn man 30 verschieden Deos hat, 20 Paar Schuhe, jeden Tag zweimal duscht und sich dreimal täglich die Zähne mit neuester Med-technik putzt, und soviel Snickers fressen und Cola in sich reinschütten kann wie man will, dann ist das ein elementarer Teil dessen was als Wohlstand verkauft wird.

Mit dem dazugehörigen Apartment, Küchen- und Waschgeräten, Flachbildschirmen, I-phones und alles auf dem neuesten Stand, und vielleicht noch einen sparsamen Kleinwagen neusten Modells mit Stellplatz, welcher in der Anschaffung und Erzeugung gar nicht so energieeffizient war wie er vorgab und man es sich schöngerechnet hat.

Dann natürlich noch die Altersvorsorge damit auch mit 70 noch elanvoll elastisch, jugendlich chirugisch plastisch man durch und mit Medizin über die Erde trudeln kann.

Meist aber völlig abgestumpft mit pseudointeressierter Miene nur nach den gewohnten sterilen Mustern reist.

Das nennt sich dann ein mit Wohlstand ausgefülltes Leben.

Zu Beginn schon verplant, meist als Handlanger der immer grösseren Monopolkonzerne im 8 Std. Tag fremdbestimmt und fremdgelenkt.

Nix mit Selbstbestimmung, vielleicht noch beim einheitlichen Fernsehprogramm oder der Chipstüte, sondern unter dem Diktat des Wohlstandes wird der Zeit und dem Geld hinterhergerannt.

Und dann der potenzierte Irrsinn, das auf bald 8 Milliarden Menschen ausdehnen zu wollen, erst weil man daran verdienen konnte, und dann weil als Folgeerscheinung der modernen Werbung und Kommunikationsmittel man dies tun muss, wenn nicht der Wohlstand von den dritte Welt Ländern in bürgerkriegsähnlichen Verhalten den Westen und seine Wohlstand destabilisieren soll.

Wenn die ärmste Familie in Afrika manchmal Zugang zum Internet oder Fernsehen hat, kommt der vor allem dort jüngeren Generation der einfache Gedanke, wie auch in Europa, da Werbung psychologisch gleichermassen prägt und wirkt: „Das muss ich auch alles erreichen und haben!“

Anstatt in Europa z.B. als Wiege abendländischer Kultur mal den Kehrweg einzuschlagen und öffentlich zu fragen:

„Was brauchen wir eigentlich alles nicht wirklich?“

und es dann über Bord werfen.

Es ist vermutlich die innere Leere der ersten Welt Menschen, welche sie zu füllen, oder nicht zu empfinden, nur mit immer neuem Tand in der Lage sind, nebenbei hält das dann auch die Wirtschaft also die Grosskonzerne und deren Geldköpfe am wachsen, macht die Reichen also noch reicher.

In der 2. und 3. Welt konnten die Menschen mit Wenig zurechtkommen und hatten gar nicht mal das Gefühl von Armut, da ihnen früher der Vergleich fehlte.

Den haben wir ihnen erst eingebläut, zu Beginn mit Kolonialisierung unter religiösem Alibi, dann mit Tourismus und schliesslich mit den modernen Medien und den folgenden Filialen der Grosskonzerne in weitgehend allen Staaten.

Erziehung

Erst kommt der Hort bzw. Vorkindergarten, da in der modernen Familie ja beide berufstätig sind. Man gibt also ein gewolltes Kind gleich ab an bezahlte Fürsorge die einfach nur ihren Job gegen Entgelt machen.

Dort lernt es erstmal Eingliederung in die allgemeine Mengte, damit diese Horde von Kindern leichter zu „managen“ ist. Es lernt als erstes Befehlen zu gehorchen und dann Regeln zu beachten.

Die Regeln ergeben sich nicht aus den jeweiligen Situation sondern wurden vorher von Sorgern aufgestellt zur Vorbereitung und Nutzbarmachung für eine Gesellschaft der Verpflichtungen und im Interesse des geregelten Ablaufs des Kindergartens.

Dann die Schule mit den ach so wichtigen Noten um Individuen (soviel davon noch übrig ist nach dem Kindergarten und der Vorschule) zu klassifizieren, zu sortieren nach ihrer Brauchbarkeit für die spätere gesellschaftliche Produktivität. Nicht das die Fächer und Noten später eine besondere Bedeutung fürs Leben haben es geht nur ums aussieben, wer ist brav und fleissig, der darf später mehr verdienen da er dann die richtigen Fächer mit Erfolg studieren kann, ob er das selber wirklich will oder nicht ist völlig nebensächlich.

Das Studium einst weniger gedacht aber oft genutzt als Zeit zur Selbstentdeckung und Selbstbestimmung, als experimenteller Versuch, ist heute nichts anderes als die Fortsetzung der Schule mit all dem überregelten Lehrplan welcher für Freiheit und -zeit keinen Platz mehr lässt. Und danach hats aber ganz schnell in einen „geregelten“ Beruf zu gehen, wer nach einem Jahr das nicht geschaftt hat kann sich mit den anderen „Loosern” die befristeten Aushilfsjobs teilen.

Sport und Freizeit

Man vergleiche und besuche mal die kleinen Cafes und Kneipen am Rande der Stadt oder in der Nähe der immer weniger besuchten Freimärkte mit den Einkaufs-“Malls“ im Zentrum, und wird feststellen das dort wesentlich weniger Flachmenschen vor ihren Miniaturbildschirmen hängen, tief im Netz versunken, als in den modernen gestylten Sportcafes die die Alt-innenstädte überschwemmen mit ihren Monsterbildschirmen der grenzenlosen monitären Verdummung, wo rund um die Uhr dieselben eintönigen Spiele in bunten Farben ablaufen.

Könnte man bald eigentlich auch wieder demontieren mit samt ihren Lautsprechern, da 90% der dortigen Insassen sowieso verstöpselt auf ihren Kleinbildschirmen rumfingern um wahrscheinlich das selbe Spiel dort zu sehen mit dem orgiastischen Genuss ich habs auch.

Fazit

Eine Gesellschaft deren Konformität sich über die Erde wie ein Leichentuch ausbreitet.

In ihrer materiellen und zahlenmässigen Vermehrung keine Grenzen kennt.

Die Städte bis zur vollständigen Ausdehnung mit hörigen Tandsklaven füllt.

Das Land mit Monokulturen bebaut und einige kleine Flecken darin für die Oberschicht abgrenzt.

Die Sterne erreichen will und im virtuellen kommunikativen Sumpf endet.

Den Tod besiegen wollte mit Ruhm, Familie und Nachkommenschaft und das Leben verkauft hat.

Maximale Entropie

Wenn jedes kleinste Teilchen von Materie/Energie ohne Bezug zu etwas anderem (anderen Materie/Energiepartikeln) ist, und auch keinerlei Einfluss mehr darauf nehmen kann, dann ist der äusserste Punkt möglicher Entfremdung aller Dinge voneinander erreicht.

In diesem Moment dreht sich alles um und das Streben zur grossen Vereinigung setzt ein, welches vorher ein Streben nach Solipzität bis zu völlig isolierten getrennten Einzelexistenz war.

Ist es eine Frage des Willens?

Eine Frage des Materie/Energie immanenten Spin?

Oder die geistige Struktur sich auf sich selber zu konzentrieren bis nichts mehr übrig bleibt?

Ein Wille wäre etwas Undeterministisches, sonst wäre er ein Paradoxon, wie z.B. auch nach Nietzsche.

D.h. in einer Existenz bildet sich etwas wie ein Wille, diese bis zum Ende gnadenlos als Ich zu erleben.

Andere hören früher auf und opfern das Ich dem Partner, der Allgemeinheit, der Umgebung … .

Und schlaue Köpfe opfern das Ich einer Umgebung, damit diese dem Ich genehm wird.

Ein Ich will sich selber, ganz und gar, und es wird die obigen Umwege gehen um schliesslich ganz allein mit sich selber zu sein.

Und dann wird es zerplatzen wie das Universum, sich erst zusammenziehen wie ein Embryo um dann zu zerbersten in die unzähligen Mannigfaltigkeiten der Erscheinungen.

Das Wesen ist die Erscheinung, immer wieder und nichts anderes.

Von der unbestimmten Masse zur Individualität, zur Einsamkeit, zur Erkenntniss und zur Auflösung in die zerstreute Masse, diese sich binden und konzentrierend wieder auf den Punkt, bis aufs neue die Spiele der Entfaltung beginnen.

Wer es weiss, – wie lange spielt er da mit?

Unendlich lange , oder erlahmt im Gegensatz zum Buddhismus, das Vergessen und wird die Erinnerung und der Traum Bilder malen, die wir, schon gelangweilt, immer aufs Neue betrachten, nur um der Nuancen willen?

Da wir auch in unendlicher Zeit nicht alle Varianten kennenlernen konnten.

Die Neugier ist stärker als die Erinnerung!

Oder ist das Vergessen immer noch stärker als die allumfassende Erinnerung?

Wir werden es sehn im Laufe der Zeit, ob Spiele schon gespielt wurden und werden, die wir uns gar nicht ausdenken konnten!

In Ermangelung des grammatikalisch zutreffend Zeitbegriffs wäre folgender Satz durchaus zutreffend:

„Wir konnten Morgen erst gestern starten.“

Die Freiheit des Lebens

Der Ernst im Leben steht in keinem Verhältnis zur kurzen Zeitspanne zwischen Geburt und Tod.

Astronomisch gesehen ist diese kleine Bewegung eines Individuums in einer endlosen Zeit- und Raumweite dermassen unwichtig, das daraus die Freiheit erwächst mit der Kurzen einem verbleibenden Zeit umzugehen wie einem der Sinn nach steht.

Die Folgen eines sogenannten guten sozialen Verhaltens und eines egoistischen asozialen Verhaltens können höchstens als Rückwirkung im eigenen Leben eine Bedeutung für die Gestaltung des kleinen Privatlebens ausmachen, die Struktur des Lebens in einer endlosen Welt wird damit nicht berührt.

Soziales, uneigennütztiges Handeln hat individuellen Sinn, nur solange wie die MÖGLICHKEIT einer Rückkopplung besteht, oder so ein altruistisches Verhalten entsteht aus der Überfülle des eigenen Ichs, wo einfach Zeit, Kraft und eventuell Material weitergegeben, geteilt wird, um die Möglichkeit der nicht selbstorientierten Ferne mit Berührungspunkten aufrechtzuerhalten.

Unser heutiger Pragmatismus wird entweder nur vom Ego (-ismus) geprägt oder transzendiert über kantische Angst in einen sicherheitsbedachten Imperativ, wo Erwartungen bitte schön auch erfüllt werden sollten.

Aber Erwartungen sind nur Leuchtfeuer am Horizont, welche uns in Bewegung halten, damit wir nicht schon zu Beginn die Fühler strecken und in Agonie verrecken.

Wer sein Leben aufbaut wie ein Pyramidenkonstrukt aus Puzzelsteinen der Erwartungen fremder und eigener, der wird auch dem Rückbau traurig beiwohnen müssen.

Wer sein Leben situativ in Momente, Begegnungen, Reisen, Phantasien ergiesst, hat einer Dauer abgeschworen, welche nur als Illusion für den Beginn eines Lebens notwendig war und dann eine Zivilisation aufgebaut hat welche sich planvoll zerstört.

Die Facetten des Lebens wollen nicht in unser allumfassendes Auge passen, deshalb sortieren wir planmässig alles Störende aus um uns am fremdbestimmten Pfad der Abschottung zu Ende zu hecheln.

Was braucht der Mensch?

Die Gewissheit, das alles aufhört, das Wollen, Hasten, Rennen, Rechnen …

 

Gerechtigkeit

Wir leben auf einer Erdkugel als Menschen, als Menschen in einer bestimmten geographischen Lage.

Dies ist ein Unterschied.

Die Einen leben im Nordwesten, die anderen im Südosten.

Den Einen geht’s gut, den anderen dreckig.

Die Einen sind versorgt, die Anderen nicht.

Aber die Einen reden vom Menschen, von Ökologie, Rechtsanspruch, Einhaltung der Gesetze, Sicherheit, Todesfällen beim Autofahren, Tarifänderungen, Gesundheitsvorsorge etc. .

Da redet ein Mensch zu sich selbst und ein anderer Mensch hat kein Sprachrohr und kein Alphabet.

Die Gunst der Stunde lässt uns in einen Club eintreten wo die Höhle nur für uns mit Bildern bemalt ist, wo andere nur die schwarze gähnende Leere erfahren.

Gemeinschaft ist immer nur der Versuch sich abzugrenzen von Anderen, von misslichen Situationen, der Versuch ein Trutzbündnis zu schliessen gegen die Bedroher unseres, noch nichtmals selbstverschuldeten, Wohlstandes.

Da ist selbst die Amöbe noch moralischer, welche nur ihre Fortdauer im Sinn hat in Folge mit Teilung, und nicht das Wie der Dauer ohne Teilung.

Gut, weg von der Moral, nacktes Leben.

Für den einen kleinen Teil unvorstellbar da mit zu vielen Akzidenzien versehen und verstellt.

Für die Anderen ein Überleben, durch globale Kommunikation mit eben denselben Akzidenzien unerreichbar dargestellt.

Die Vorstellung des Lebens kommt von oben, von weniger als 1 % der Menscheit.

Nicht als Ideal, sondern als Ausgeburt der Langeweile und Überdrusses eines übersatten Lebens werden erstrebenswerte Güter und darauf gerichtetes handeln angepriesen.

Die Projektion funktioniert, die Realisierung nur für einen sehr kleinen Teil.

Wenn ich sage die Not zu kennen, würde ich lügen, Nuancen, Hinweise, kurze Situationen habe ich erlebet, welche mir einen Blick in die andere Welt gestatteten.

Aber doch immer noch so fern von meiner Wirklichkeit.

Die Not mag einen kurzsichtig machen, der Überfluss macht träge, ignorant und dumm.

Der Wille liegt in der Not und in der Gier.

Die Gier, als Mittel der Langeweile zu entgehen, die Not als Mittel dem Tod für eine Weile zu entfliehen.

Beide dienen demselben Zweck, unser Ich zu erhalten und wenn möglich auszubreiten.

Das Leben hat nicht den Anschein, das es in Einklang mit irgendetwas anderem als dem derzeitigen Träger, dem Ich , sein möchte.

Jedes Leben möchte sich ausbreiten, und wenn möglich die ganze Umgebung nach seinen Vorstellungen und Bedürfnissen umgestalten.

Da die ewige Zeit für das Ich fehlt bildet es ein Überich, transzendentes Ich in Generationen, Ruhm, Humanismus …

Das Denken kann einen Schritt weitergehen, indem es den Ast absägt auf dem es sitzt, das Ich.

Dem Leben ists egal.

Nun möge man das die geistige Vollendung des Lebens nennen, dann sich aber jeglicher moralischer und pietätischer Äusserungen enthalten, denn am Anfang steht nie der Mensch sondern immer neu das Leben.

Die Kommunikation und Information in unserer Zeit

In den letzten 25 Jahren haben sich die individuellen Kommunikationsmittel gewaltig verändert.

Wo vorher der Brief und das Telefon die eigentlichen Instrumente der Übertragung von individuellen Informationen darstellten gibt es heute ein grosse Menge neue individueller Kommunikationsmittel.

Angefangen beim Mobiltelefon, weiter zur E-Mail, zur SMS, Iphone, Skype, Freundeweb zu Facebook und Twitter kann jeder Gedanke innerhalb von Sekunden weitergegeben, verbreitet werden.

Das hat

1. zur Folge das die Gedanken weniger überdacht werden und relativ spontan verbreitet werden.

2. durch die einfache und kostengünstige Nutzung auch jeder unwichtige, unbedeutende Gedanke seinen Weg in die Öffentlichkeit oder zum Gesprächspartner findet.

Man nutzt diese neuen Möglichkeiten bis zum Exzess, das Fazit ist, man möchte immer mitteilen, hat aber eigentlich nichts von Bedeutung zu sagen.

Genau genommen nimmt mit der Steigerung der Kommunikationsmöglichkeiten der Inhalt proportional ab.

Dies wird zu einer Krise führen mit dem Ergebnis das den Menschen die Tatsache von persönlichen Nachrichten, Kommentaren wichtiger ist als deren Inhalt.

Hauptsache Kommunikation, weshalb und warum eher nebensächlich.

W
er viele „Freunde“ hat in Facebook, oder Freundeweb … fühlt sich geborgen in einer Gemeinschaft des nichtssagenden Schwafelns.

Als Essenz daraus wird ein Kommunikationsüberdruss entstehen wenn man sich in den elektronischen Kneipen ausgetobt hat, welcher wie nach einem Drogenrausch in noch grösserer Einsamkeit endet.

Ähnlich ist es auf Seiten der Information.

Heute können wir durch das Internet jederzeit alle möglichen Informationen zu Themen bekommen, wo früher der Besuch einer Bibliothek nötig wäre, der Besuch von Museen, das Gespräch mit Sachkennern, das Stöbern in einem Antiquariat.

Der Kehrseiten sind viele:

  1. durch die einfache Zugänglichkeit erlahmt der Wissendurst, wir werden beim Suchen nach Informationen extrem abgelenkt durch neue Randinformationen und verlieren so die Motivation am ursprünglichen Pfad
  2. die Wiederholung von Informationen im Internet ist augenscheinlich, da heute Bücher mit „google“ geschrieben werden so kopiert jeder in sein Sachthema die gefunden Internetinformationen
  3. Wo früher bei Scrabble das Lexikon als letzte Instanz für den Wahrheitsgehalt und überhaupt für das Vorhandensein eines Wortes war, ist heute das Internet getreten, nur was dort zu finden ist existiert auch.

Allgemein bedeuteten beide Phänomene die weitere Eingrenzung des menschlichen Horizontes, schlimmer noch als im Mittelalter, nur was ich kenne nehme ich auch zu mir, so das Mails nur noch von bekannten Email Adressen entgegengenommen werden.

Über juristische, gesellschaftliche Fragen wird das Internet als Berater verstanden , nicht als Abbild der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit, wo die faktische Realität letztlich nur noch ein Abbild der virtuellen Existenz darstellt.

Der Kampf gegen die Einsamkeit wird heute mit allen technischen Mitteln geführt, das gemeinsame Erleben war und ist immer momenthaft, alles was darüber hinausgeht ist grandiose Illusion bei deren Sonnenuntergang wir wieder so nackt da stehen wie wir gekommen waren.

Die Diskussion um Banken und das Finanzsystem

 

Zitate aus einem Artikel der FAZ vom 12.12.2011

 

„Rund 70 Prozent der Umsätze mit Euro-Staatsanleihen  entfallen momentan auf die Griechen …Halten sich die Griechen noch drei Monate irgendwie über Wasser, erhält der Privatanleger im März 100 Euro für die 40 Euro, die er jetzt investiert: Den Einsatz mal 2,5. 150 Prozent Gewinn in 100 Tagen…Je mehr Privatanleger aufspringen, desto höher ist das Risiko des Einzelnen, alles zu verlieren. Denn je mehr Griechen-Anleihen in die Hände von Privatleuten wandern, die nicht am Schuldenschnitt der Banken teilnehmen, desto misslicher wird die Lage für die Griechen – umso größer die Neigung oder der Zwang, die Zahlung einzustellen und die privaten Gläubiger zu enteignen.“

Die Lemminge im Dauerlauf ans Meer.

Revolutionen und Aufstände unter dem Aspekt der Meinungsfreiheit und Reformen gehen immer um die Verteilung der materiellen Güter, und der Ahnung, das der Weg zu diesen Gütern für viele hoffnungslos verbaut ist.

Man erhofft sich gerechte Verteilung der Güter, wenn denn da was zu verteilen wäre.

Geraubtes Gut kann nur von Räubern verteilt werden.

Diese nehmen das aber mit bei ihrem Abgang aus Krisenländern und hinterlassen einen leeren Raum, wo neue Räuber unter anderen Fahnen dasselbe Werk der Bereicherung fortsetzen.

Jedes Staatssystem ist nur die Plattform für materielle Versorgung der Leitenden durch sogenannte Verwaltung und Unterstützung von Firmen, welche ihren kleinen Obolus dann an die führende Schicht entrichten, wenn diese einen gesetzlichen Nährboden für die legale Ausplünderung von Arbeitskräften und Rohstoffen bereitstellen.

 

Wall Street Demonstration, Occupy Bewegung, die Suche nach einer Schuldfrage.

Weshalb bildet das System einerseits und prägt und lenkt die Individuen in berechenbare Bahnen , um dann aber die so brav Angepassten nach ihrer Ausbildung mit leeren Händen im Raubkapitalismusregen stehen zu lassen, ist wie immer nicht auf die Wurzel sondern an die sichtbaren Auswüchse gerichtet.

Der Grossteil der jungen Bevölkerung möchte das gewohnte System, mit allen Leistungen, Angeboten, Versicherungen und Gewohnheiten erhalten, nur darin auch im Mittelfeld mitspielen.

Dieses wird aber Stück um Stück wie ein Kuchen in zwei ungleiche Hälften aufgeteilt, reich und arm.

Nein noch mal, es geht ihnen nicht um den Kampf gegen das demokratische System, die verzärtelten Kinder, entsprungen der älteren Generation Besserverdienender wollen keine Revolution, nur die finanziellen Änderungen das sie genauso in der Fettlebe aasen können wie die meisten ihrer Eltern.

Modifikation, nicht Veränderung, und die Modifikation soll auf keinen Fall zu einer Veränderung führen sondern zur Sicherung der Gewohnheit.

Die Ursachen für die etwas perspektivenlosere Zukunft der Jugend liegen viel tiefer als in Bankenspekulationen, Managergehältern und Vorstandsbezügen.

Das politische System erst hat diese Verhaltensweisen durch Gesetze, Polizei und Sicherheitstruppen zuerst legitimiert und dann garantiert.

Damit einhergegangen ist die Propaganda des luxuriösen Lebens, was nach amerikanischem Traum jedem Tellerwäscher offen steht. Deshalb wollten die meisten dann Management studieren, Jura, Wirtschaftswissenschaften um so auf dem scheinbar kürzesten Weg in die höhere Gesellschaft zu kommen, welche solche Mengen an bürokratisch hochqualifizierten aber gar nicht braucht (auf der technischen Seite mag es ein wenig anders aussehen).

Genau genommen ist das demokratische System, wo nicht die Einzelnen ihre Veränderungen in der Umgebung bestimmen (darüber abstimmen), sondern nur Führer wählen und diese mit und über eine Partei zum Wohlstand bringen, eine Farce seiner selbst.

Dieses System hat sich zum Handlanger wirtschaftlicher Interessen einzelner kleiner mächtiger Gruppen gemacht..

Der ursprüngliche Gedanke einer freien wirtschaftlcihen Entfaltung ohne besondere politische Einflussnahme hat zum umgekehrten geführt.:

Zur Diktatur wirtschaftlicher Prämissen (Absatz, Bruttosozialprodukt etc.) über politisch-, ökologisch-, philosophisch- und sozialer Denkmodelle.

Wer jetzt gegen bepfründete Wirtschaftsmagnaten (Oligarchen genannt in Osteuropa) protestiert, im Rahmen des Systems!, verkennt das genau dieses System und deren politischen Träger so etwas nicht nur geduldet sondern geschaffen und gefördert hat.

Wenn der Widerstand sich gegen die Nutzniesser und nicht gegen die Träger des Systems richtet ist Neid, wie so oft, das schlechteste Argument.

Kulturvielfalt und Moderne

Die Menschen haben sich immens vermehrt und verteilt auf der Erde seit ihrer Entstehung.

Bevor die Industrialisierung begann, haben sie sich ohne globale Absprachen untereinander, globalen Regeln und Kompromisse relativ isoliert auf den mehr oder minder fruchtbaren Teilen der Erde angesiedelt und in ihrer Eigenart gemäss den geographischen Bedingungen entwickelt.

Die ersten Entdeckungsreisen im Vorfeld der beginnenden industriellen Zivilisation haben die Neu – GIER entfacht, andere unbekannte Waren, Methoden und Regelwerke zu bekommen, teils freiwillig im Austausch, oft über den Zwang durch die mit Militärmacht bekehrende Religion im Gefolge der Kaufleute.

Ab ca. 1850 begannen sich mit der modernen Kommunikations- und Verkehrstechnologie Standards auf vielen Teilen der Erde einzubürgern (Telegraphie, Schiffs- und Postlöinien, internationale Verträge etc.)

Dies hat in Folge zu einer Angleichung der Kulturen geführt, in den Gebräuchen, Sitten und Handlungsweisen.

Mit dem Ansteigen der menschl. Population auf nunmehr 8 Milliarden sind die lokalen Eigenheiten weitgehend in den Hintergrund getreten, und haben einer einheitlich gesteuerten Wunschwahrnehmung und Zielsetzung Platz gemacht.

Amerikanisch als globales Sprachmittel, das Mobil, Ei oder sonstwie Fone mit 24 std. Internetanschluss als interaktives allumgreifendes Kommunikationsmittel, und die Massenprodukte der Monopolgesellschaften überall auf der Erdkugel zugänglich.

Es sieht so aus, als ob ab einer gewissen Populationsgrösse, wenn der Raum und die Ressourcen eng werden, die individuellen und geographischen Eigenarten verschwinden, und nur noch ein grosser Massenbrei träge als Sklave den Grosskonzernen dient.

Alles unter dem Aspekt des „Wohlstandes“.

Dazu sagte Nietzsche einmal ganz passend: „Der Wohlstand, die Behaglichkeit, die den Sinnen Befriedigung schafft, wird jetzt begehrt, alles Welt will vor allem das, folglich wird sie einer geistigen Sklaverei entgegengehen, die noch nie da war.“ (Nachgelassene Fragmente 1881)

Aktuell dazu: „Denn der Kampf gegen das Alter bringt den höchsten Wert unserer gegenwärtigen Kultur zum Ausdruck: den Wert des menschlichen Lebens.“

https://www.welt.de/wirtschaft/bilanz/article172360882/Konsumgesellschaft-Ein-Zeitalter-in-dem-alle-perfekt-leben-wollen.html

Die Gefahren, Ängste, Freuden und Überraschungen werden in den virtuellen Bereich verlagert.

Das wirkliche Leben und Erleben bleibt auf der Strecke, im Gefängniss der bevormundeten und aufgezwungenen Sicherheit!

Mit der Massentierhaltung hats angefangen und mit der Massenmenschenhaltung wird’s enden.

 

Kritik der menschlichen Gesellschaft, gebündelt

Die ganzen modernen scheinheiligen Hipster Grossstadtsklaven mit ihrem so selbstgerechten , umweltbewussten und liberal rücksichtsvollen Getue wissen gar nicht wie tief innerlich sie das Leben verleugnen, wie Büsser und Geissler im Mittelalter.

Genau diese neue softe Schein- und Scheissgeneration um die 30 , welche Öko und Bio vor sich her als Galionsfigur trägt, schafft in den Städten an wie billige Nutten für die Grosskonzerne, Nestle, Kraft, Anheuser-Busch, Microsoft ….

Damit diese jede kleinindividuelle Produktion von Nahrungsmitteln unwirtschaftlich werden lassen durch Dumping Preise für Massen-, Mono-, Treibhauszuchtkulturen.

Diese Generation und folgende arbeiten in den Grossstädten fleissig an der Verleugnung ihrer Ideale, welche sie sich nichtmals selbst erschaffen haben, sondern durch eine unglaubwürdige grüne Nesthäckchenkultur ala Joschka Fischer ihnen als Kinder der Nachbiohippies aufgedrängt wurde.

Alles hängt im wesentlichen mit den modernen Kommunikationsmitteln zusammen, welche ihre suggestive Werbung für unnötige Konsumgüter aller Art den Menschen stündlich einprügeln, ganz nach alter amerikanischer Schule die Menschen solange betäuben bis sie nichts anderes als das dauernd Angebotene haben müssen.

Globalisierung

Wir haben hier das globale Problem des Globalismus, wo er mit Geld auftaucht vergiftet er die landestypische Kultur bis nur noch American Fast Food, Grosskonzerne mit ihren Supermarktketten, chinesische Autos mit deutschen Markennamen, plastikgestylte zentralbeheizte und klimatisierte im Euroremontlook verunstaltete Apartements in Wohnblöcken und gleichgeschalteten Siedlungen, marmorne Banken und Parkanlagen, Handlangerjobs als Dienstleister für die reiche Oberschicht, bleiben.

Bodenständiges Leben verschwindet und macht ausländischen Grossagrarfirmen mit Monokulturen Platz,

Alle jungen Leute wollen in die Städte um dort den über Iphone, Filme, Internet und Fernsehen propagandierten globalen, eigentlich amerikanischen, Lebenstraum zu verwirklichen.Die meisten werden auf der Strecke bleiben, als billige Dienstleister im Schichtdienst an den Rand der Stadt in die meist noch sozialistisch schlecht aufgepeppten Wohnblöcke gepresst. Dann hadernd mit all ihren eingebildeten oder in der Stadt erworbenen Allergien, Phobien, Essensstörungen …

Den Trampelpfad der Gewohnheit und Systemprägung mehr oder minder entlangstolpernd, mit Familie vielleicht, wo die Kinder nur noch die Tiere im Zoo kennen und Essen aus den buntverpackten Supermarktregalen in der Mikrowelle lauwarm erhitzt.

Wohlstand

Was ist diese Sucht nach sogenanntem Wohlstand?

Wovon wird geredet wenn man über Wohlstand spricht?

Bisher gilt er nur für die „Auserwählten“ die zur richtigen Zeit am richtigen Ort von vermögenden Eltern gezeugt werden.

Zum anderen ist er selbst als Glücksbringer sehr fragwürdig!

Wenn man 30 verschieden Deos hat, 20 Paar Schuhe, jeden Tag zweimal duscht und sich dreimal täglich die Zähne mit neuester Med-technik putzt, und soviel Snickers fressen und Cola in sich reinschütten kann wie man will, dann ist das ein elementarer Teil dessen was als Wohlstand verkauft wird.

Mit dem dazugehörigen Apartment, Küchen- und Waschgeräten, Flachbildschirmen, I-phones und alles auf dem neuesten Stand, und vielleicht noch einen sparsamen Kleinwagen neusten Modells mit Stellplatz, welcher in der Anschaffung und Erzeugung gar nicht so energieeffizient war wie er vorgab und man es sich schöngerechnet hat.

Dann natürlich noch die Altersvorsorge damit auch mit 70 noch elanvoll elastisch, jugendlich chirugisch plastisch man durch und mit Medizin über die Erde trudeln kann.

Meist aber völlig abgestumpft mit pseudointeressierter Miene nur nach den gewohnten sterilen Mustern reist.

Das nennt sich dann ein mit Wohlstand ausgefülltes Leben.

Zu Beginn schon verplant, meist als Handlanger der immer grösseren Monopolkonzerne im 8 Std. Tag fremdbestimmt und fremdgelenkt.

Nix mit Selbstbestimmung, vielleicht noch beim einheitlichen Fernsehprogramm oder der Chipstüte, sondern unter dem Diktat des Wohlstandes wird der Zeit und dem Geld hinterhergerannt.

Und dann der potenzierte Irrsinn, das auf bald 8 Milliarden Menschen ausdehnen zu wollen, erst weil man daran verdienen konnte, und dann weil als Folgeerscheinung der modernen Werbung und Kommunikationsmittel man dies tun muss, wenn nicht der Wohlstand von den dritte Welt Ländern in bürgerkriegsähnlichen Verhalten den Westen und seine Wohlstand destabilisieren soll.

Wenn die ärmste Familie in Afrika manchmal Zugang zum Internet oder Fernsehen hat, kommt der vor allem dort jüngeren Generation der einfache Gedanke, wie auch in Europa, da Werbung psychologisch gleichermassen prägt und wirkt: „Das muss ich auch alles erreichen und haben!“

Anstatt in Europa z.B. als Wiege abendländischer Kultur mal den Kehrweg einzuschlagen und öffentlich zu fragen:

„Was brauchen wir eigentlich alles nicht wirklich?“

und es dann über Bord werfen.

Es ist vermutlich die innere Leere der ersten Welt Menschen, welche sie zu füllen, oder nicht zu empfinden, nur mit immer neuem Tand in der Lage sind, nebenbei hält das dann auch die Wirtschaft also die Grosskonzerne und deren Geldköpfe am wachsen, macht die Reichen also noch reicher.

In der 2. und 3. Welt konnten die Menschen mit Wenig zurechtkommen und hatten gar nicht mal das Gefühl von Armut, da ihnen früher der Vergleich fehlte.

Den haben wir ihnen erst eingebläut, zu Beginn mit Kolonialisierung unter religiösem Alibi, dann mit Tourismus und schliesslich mit den modernen Medien und den folgenden Filialen der Grosskonzerne in weitgehend allen Staaten.

Erziehung

Erst kommt der Hort bzw. Vorkindergarten, da in der modernen Familie ja beide berufstätig sind. Man gibt also ein gewolltes Kind gleich ab an bezahlte Fürsorge die einfach nur ihren Job gegen Entgelt machen.

Dort lernt es erstmal Eingliederung in die allgemeine Mengte, damit diese Horde von Kindern leichter zu „managen“ ist. Es lernt als erstes Befehlen zu gehorchen und dann Regeln zu beachten.

Die Regeln ergeben sich nicht aus den jeweiligen Situation sondern wurden vorher von Sorgern aufgestellt zur Vorbereitung und Nutzbarmachung für eine Gesellschaft der Verpflichtungen und im Interesse des geregelten Ablaufs des Kindergartens.

Dann die Schule mit den ach so wichtigen Noten um Individuen (soviel davon noch übrig ist nach dem Kindergarten und der Vorschule) zu klassifizieren, zu sortieren nach ihrer Brauchbarkeit für die spätere gesellschaftliche Produktivität. Nicht das die Fächer und Noten später eine besondere Bedeutung fürs Leben haben es geht nur ums aussieben, wer ist brav und fleissig, der darf später mehr verdienen da er dann die richtigen Fächer mit Erfolg studieren kann, ob er das selber wirklich will oder nicht ist völlig nebensächlich.

Das Studium einst weniger gedacht aber oft genutzt als Zeit zur Selbstentdeckung und Selbstbestimmung, als experimenteller Versuch, ist heute nichts anderes als die Fortsetzung der Schule mit all dem überregelten Lehrplan welcher für Freiheit und -zeit keinen Platz mehr lässt. Und danach hats aber ganz schnell in einen „geregelten“ Beruf zu gehen, wer nach einem Jahr das nicht geschaftt hat kann sich mit den anderen „Loosern“ die befristeten Aushilfsjobs teilen.

Sport und Freizeit

Man vergleiche und besuche mal die kleinen Cafes und Kneipen am Rande der Stadt oder in der Nähe der immer weniger besuchten Freimärkte mit den Einkaufs-“Malls“ im Zentrum, und wird feststellen das dort wesentlich weniger Flachmenschen vor ihren Miniaturbildschirmen hängen, tief im Netz versunken, als in den modernen gestylten Sportcafes die die Alt-innenstädte überschwemmen mit ihren Monsterbildschirmen der grenzenlosen monitären Verdummung, wo rund um die Uhr dieselben eintönigen Spiele in bunten Farben ablaufen.

Könnte man bald eigentlich auch wieder demontieren mit samt ihren Lautsprechern, da 90% der dortigen Insassen sowieso verstöpselt auf ihren Kleinbildschirmen rumfingern um wahrscheinlich das selbe Spiel dort zu sehen mit dem orgiastischen Genuss ich habs auch.

Fazit

Eine Gesellschaft deren Konformität sich über die Erde wie ein Leichentuch ausbreitet.

In ihrer materiellen und zahlenmässigen Vermehrung keine Grenzen kennt.

Die Städte bis zur vollständigen Ausdehnung mit hörigen Tandsklaven füllt.

Das Land mit Monokulturen bebaut und einige kleine Flecken darin für die Oberschicht abgrenzt.

Die Sterne erreichen will und im virtuellen kommunikativen Sumpf endet.

Den Tod besiegen wollte mit Ruhm, Familie und Nachkommenschaft und das Leben verkauft hat.

Die Kommunikation und Information in unserer Zeit

In den letzten 25 Jahren haben sich die individuellen Kommunikationsmittel gewaltig verändert.

Wo vorher der Brief und das Telefon die eigentlichen Instrumente der Übertragung von individuellen Informationen darstellten gibt es heute ein grosse Menge neue individueller Kommunikationsmittel.

Angefangen beim Mobiltelefon, weiter zur E-Mail, zur SMS, Iphone, Skype, Whatsapp, Freundeweb zu Facebook und Twitter kann jeder Gedanke innerhalb von Sekunden weitergegeben, verbreitet werden.

Das hat

1. zur Folge das die Gedanken weniger überdacht werden und relativ spontan verbreitet werden.

2. durch die einfache und kostengünstige Nutzung auch jeder unwichtige, unbedeutende Gedanke seinen Weg in die Öffentlichkeit oder zum Gesprächspartner findet.

Man nutzt diese neuen Möglichkeiten bis zum Exzess, das Fazit ist, man möchte immer mitteilen, hat aber eigentlich nichts von Bedeutung zu sagen.

Genau genommen nimmt mit der Steigerung der Kommunikationsmöglichkeiten der Inhalt proportional ab.

Dies wird zu einer Krise führen mit dem Ergebnis das den Menschen die Tatsache von persönlichen Nachrichten, Kommentaren wichtiger ist als deren Inhalt.

Hauptsache Kommunikation, weshalb und warum eher nebensächlich.

Wer viele „Freunde“ hat in Facebook, oder Freundeweb … fühlt sich geborgen in einer Gemeinschaft des nichtssagenden Schwafelns.

Als Essenz daraus wird ein Kommunikationsüberdruss entstehen wenn man sich in den elektronischen Kneipen ausgetobt hat, welcher wie nach einem Drogenrausch in noch grösserer Einsamkeit endet.

Ähnlich ist es auf Seiten der Information.

Heute können wir durch das Internet jederzeit alle möglichen Informationen zu Themen bekommen, wo früher der Besuch einer Bibliothek nötig wäre, der Besuch von Museen, das Gespräch mit Sachkennern, das Stöbern in einem Antiquariat.

Der Kehrseiten sind viele:

  1. durch die einfache Zugänglichkeit erlahmt der Wissendurst, wir werden beim Suchen nach Informationen extrem abgelenkt durch neue Randinformationen und verlieren so die Motivation am ursprünglichen Pfad

  2. die Wiederholung von Informationen im Internet ist augenscheinlich, da heute Bücher mit „google“ geschrieben werden so kopiert jeder in sein Sachthema die gefunden Internetinformationen

  3. Wo früher bei Scrabble das Lexikon als letzte Instanz für den Wahrheitsgehalt und überhaupt für das Vorhandensein eines Wortes war, ist heute das Internet getreten, nur was dort zu finden ist existiert auch.

Allgemein bedeuteten beide Phänomene die weitere Eingrenzung des menschlichen Horizontes, schlimmer noch als im Mittelalter, nur was ich kenne nehme ich auch zu mir, so das Mails nur noch von bekannten Email Adressen entgegengenommen werden.

Über juristische, gesellschaftliche Fragen wird das Internet als Berater verstanden , nicht als Abbild der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit, wo die faktische Realität letztlich nur noch ein Abbild der virtuellen Existenz darstellt.

Auch das Schreiben und Lesen im 21. Jhdt. hat sich grundlegend gewandelt.

Das Lesen nimmt interessanterweise mit der modernen Kommunikationstechnik deutlich zu. Nicht das Lesen von gedrucktem Material, oder gar auf Papier, sondern das Lesen von Worten und Phrasen auf immer kleineren Bildschirmen, Sätze schon seltener, grössere Zusammenhänge eigentlich kaum noch.

Es ist zur Zeit noch unklar, aber es deuten Zeichen auf ein Verringern der mündlichen Kommunikation zur Wort- und Bildfixierung.

Einstmals war es das Briefeschreiben auf auch zeitlich lange Entfernungen, heute kommt auf oft überschaubare Entfernung der Umweg über ein Kommunikationsnetz, selbst wenn Leute gegenüber sitzen, welches ein längeres persönliches Gespräch verhindert und grenzenlose Ablenkung fordert.

Copy und Paste ist mittlerweile die Grundlektion in der Schule und an der Universität.

Mich wundert warum man nicht schon völlig von der Schrift weggekommen ist und nur noch Ton- und Bildsymbole verwendet für die gängigen Phrasen.

Durch die moderne Welt mit ihren noch moderneren Kommunikationsmitteln ist scheinbar alles offen, aber das Gegenteil passiert, wie sie früher alle dieselben Fernsehsendungen angeschaut haben, so suchen heute alle das, was allen gefällt.

Und so werden dann auch Musik, PC Spiele und Filme gestaltet.

Das die Menschen dabei ihr eigenes Ich vernichten oder vernichten lassen ist Nebenwirkung zu einem Verhalten, das optimal Gewöhnliche zu finden.

Der Kampf gegen die Einsamkeit wird heute mit allen technischen Mitteln geführt, das gemeinsame Erleben war und ist immer momenthaft, alles was darüber hinausgeht ist grandiose Illusion bei deren Sonnenuntergang wir wieder so nackt da stehen wie wir gekommen waren.

 

 

 

 

 

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