Aktuelle philosophische Artikel

Mummenschanz des Jahrhunderts

Die Angst vor dem Tode, nicht nur dem Ende sondern einem möglichen qualvollen Erstickungstode wúrde immens breitgetreten und und in den Medien propagandisiert, ohne in der Öffentlichkeit mal grundsätzlich den Hintergrund ven menschlicher Sterblichkeit zu bedenken, mit einzubeziehen.

Umgekehrt wurde ALLES drauf angesetzt, jedem egal mit welchem Leiden und unter welchen Bedingungen, zum Überleben zu zwingen, das Überleben als höchsten Wert zu definieren!

Und das war der grösste Fehler in der Menschheitsgeschichte und die verlogenste Argumentation seit Hitler, eine einfache Tatsache der Sterblichkeit auszublenden um ein ewiges Leben vorzugaukeln.

Durch anscheinende Vorsichtsmassnahmen, Sicherheitstheorien, Berechnungen, Statistiken wurde eine Stimmung erzeugt, das Jene welche hörig sich den willkürlichen Gesetzesregelungen unterwerfen, wie im Mittelalter den Geboten der Kirche, quasi die Unsterblichkeit und Unversehrtheit des Körpers von Virologen und Medizinern suggeriert wurde.

Welch ein Unsinn.

Die eigentliche Diskussion, welche schon weitgehend seit Anbeginn der sogenannten Zivilisation ausgeblendet wurde, über den wirklichen und sicheren Tod, hätte geführt werdeen müssen unter der Frage, was kan unter solch einer Gewissheit dann Lebenswert bedeuten!

Das Leben dann als eine ständige Gefährdung zu betrachten wo immer irgendein Damoklesschwert in Form von Krankheiten, Kriegen, Unfällen über uns hängt, so hätte man Stärke und Haltung bewahrt und aus einem Virus keine Katastrophe konstruieren können, welche erst durch die Konstruktion und nicht durch den Virus zur Katastrophe werden kann.

Final ist das menschliche Leben auf dieser Erde.

Mit diesem Wissen liesse sich das Leben auch anders als von Angst und Furcht gestalten, freier, experimenteller, intensiver.

Die ganze Sicherheitsdiskussion ist ein dekadenter Abgesang an die Freuden und Erregungen des Riskos, welches uns nichts kostet als den sowieso gewissen Tod, welcher immer unberechenbar eintritt, für Jeden in jedem möglichen Moment.

Lieber mit tiefgreifenden riskanten Erlebnissen, als eine im Leben schon vorweggenommene Totenstarre.

Al – Maarri

Al Maarri ist gewissermassen ein mittelalterliches Bindeglied zwischen dem alten griechischen intuitiven Grundwissen und den neuzeitlichen Überlegungen welche seit 1800 wieder die Geister erregten, fernab von Religion und Macht!

Andererseits wohl einer der schärfsten Pessimisten, jenseits von Schopenhauer!

Die vegane Idee bei Maarri ist, in seiner auch von ihm selbst eigentlich gedanklich streng durchgezogenen Linie, schliesslich ein philosophischer Versuch seine Geburt rückgängig zu machen. Wenn wir uns aber nun zur persönlichen Lebenserhaltung, und der hat Maarri auch gefrönt, bekennen, dann wissen wir auch, das wir nicht nur wie Aasgeier totes Material verzehren können, sondern besonders angesichts der steigenden Erdbevölkerung, auf organische, lebende Pflanzen, die in ihrem Reifestadium abgeerntet werden, angewiesen sind. Wer aber hat das Recht, das Leben einer Pflanze geringer einzuschätzen als das Leben eines Tieres, vermutlich eben nur die Tiere. Kannibalismus wäre das finale Konzept zur Lösung aller Fragen, ohne die Umwelt im geringsten zu schädigen, na ja, die Tauben, Nuttenköter, Schmusekatzen etc. würden uns als würdige Tiere auf dem letzten Weg eine kurze Weile noch begleiten.

Hier eine Auswahl von Maarri Texten mit meinen entsprechend, teils philosophischen Kommentaren:

“Dies Leben, mein Freund, ist ein unverscharrter Kadaver, wie die Hundemeute, die ihn kläffend umzingelt:
Verlierer ist wer einen Fleischfetzen ergattert, Gewinner wer leer ausgeht bei dem Bankett; wen das Verhängnis nicht nächtens ansprang, der wird unfehlbar im Morgengrauen von einer Laune des Zufalls niedergemacht.”

Wer zuerst geht, bekommt kein Bauchweh. Strikte Leidvermeidung, – man kann es auch anders sehn, wenn man sowieso die Bühne und das Bankett verlassen muss, dann lieber mit vollem Bauch, – was Tradition bei der Henkersmahlzeit war. Deshalb kann man auch fleissig mitzechen beim Bankett, ohne grosse Erwartung, da sowohl der Asket als auch der Trinker gleichermassen hinweggerafft werden

“Tage sind die Nachkommen gleicher Eltern,
Nächte sind die Schwestern einer Familie:
Suche in deinen Tagen und Nächten nichts, was nicht schon vorzeiten war.”

Anspielung auf den Gedanken der EW im strikten linear unendlichen Sinne

“Ich sehe die Menschen in zweierlei Licht,
Vergangenheit und Zukunft;
und in zweierlei Zustand, Zeit und Ort.
Wenn wir wissen wollen was für eine Rechenschaft Gott über diese Absonderlichkeiten gibt,
erhalten wir eine ausweichende Antwort.”

Von hinten erklärt, scheint Gott es entweder nicht selbst zu wissen, oder will es uns nicht verraten. Heraklit, nie derselbe Fluss, die Frage nach dem nicht zu greifenden Moment

“Das Gefäss der Stunden bewahrt verborgene Geschicke,
deren Erscheinen die Mächte bestimmen, die sie bewachen.
Der Schöpfer, dessen Gedicht die Zeit ist, braucht sich darin
nicht auf abgegriffene Reime herauszureden.
So schwinden die Tage und Nächte
ohne Empfinden für ihre Eile und ihr Zögern oder was sie den Menschen bringen.”

Selbst der Schöpfer ist dem ewigen auf und ab der unendlichen Formenvielfalt nicht gewachsen, er klemmt fest im Getriebe des Gedichts und fabuliert von Ende oder Anfang

Man sagt, das die Seele so oft die Fähre vom Leichnam zum Kind nehmen muss, bis sie geläutert von jeder Überfahrt,
bereit ist für Gott.
Glaube nichts was man dir weismacht,
es sei denn, du kannst dich durch eigene Kenntnis für die Wahrheit verbürgen.

Anspielung auf Buddhismus, welchen er übrigens in seinen religiösen Urteilen ausgenommen hat. Erzählen kann man viel, prüfe es in deinem einen Leben.

Palmstämme, hochragend in die Wolken, sind doch nur Holz.
Bleib gelassen, bedenke, je öfter das indische Schwert geschärft wird, desto mehr braucht es sich auf.”

Hochhäuser an die Wolken kratzend sind doch nur Staub, je mehr man erreichen will, so schneller kommt man ans Ende!

“Das Ende zu dem wir geschaffen wurden, bleibt unklar:
Wir leben für eine flüchtige Weile,
bis die Abnutzung uns zermürbt hat.
Wir sind wie darbende Pferde, heftig mahlen ihre Kiefer,
bis die Backenzähne bluten von der Reibung.”

Eigentlich nicht, Leben zum Verenden, so siehts immer wieder von neuem aus!

“Du entrollst die Karte der Sterne, um die Knoten des Lebens zu lösen,
indes die fliehende Zeit dich antreibt.
Das Dasein ist nie verschwenderisch mit seinem Honig,
eh wir das Bittere gekostet mit dem Süssen.”

Innerhalb der Vergänglichkeit ist das Angenehme mitunter seltener als das Unangenehme.

In dies Haus des Unheils kam ich unter Zwang,
jetzt hab ich mich eingerichtet darin, will nicht woanders hin;
ich leide Qualen, der menschliche Wankelmut gibt keinen Halt.
Regenwolken, Todeswolken ziehn auf über Erdbewohner,
die wachsen wie wuchernde Pflanzen.
Der Mensch kämpft ums Überleben, sein Geist ist überzählig.”

Wenn die Erkenntnis kommt, werden wir von uns selber erdrückt.

Und abschliessend im Bezug zur aktuellen Klimadiskussion:

“Das der Regen die Menschen vom Gesicht der Erde fortschwemmte!
Solange Menschen auf ihr sind, ist ihr Gesicht beschmutzt:
Sie findet Reinheit erst an dem Tag wieder,
da ihre Horizonte nicht mehr bevölkert sind.”

Erinnerungstechnolgie

Die Möglichkeit der Rekapitulation, der Wiederholung war einst einzig dem Gedächtniss, dem Erinnern vorbehalten.
Mit Sprache begann die Überlieferung von Vergangenem, dann folgte das Bild fast parallel mit Schrift. Es kam das Grammophon, das Foto, der Film, das Video, die Entdeckung der immer perfekteren akustischen und visuellen Aufzeichnung.
Mit diesen Trägern der Erinnerung wuchs eine Unmenge von Material heran, im privatem wie im öffentlichen, Bücherschränke, Bildergalerien, Fotoalben, Schallplattensammlungen, CD Ständer … .
Das alles ist mittlerweile weitgehend überholt und Geschichte.
Kaum noch einer stellt sich die Räume zu mit alten Aufzeichnungen, alle vertrauen dem Inter-netz wo alles vergangene perfekt gespeichert ist.
Selbst heimische PCs, Tablets Iphones was auch immer, werden kaum noch zur Speicherung von (persönlichen) Erinnerungen, begehrten Filmen, Fotos etc. benutzt, da alles auf Internetzservern gespeichert abgegeben wird, in Datenwolken, Fotospeichern ….
Die Datenabfrage, bisher getrennt von Persönlich und öffentlich, vermischt immer mehr mit den sozialen Netzwerken und die unaufhaltsame freiwillige Entblössung des Menschen nimmt bisher zur Durchsichtigkeit zu. Da alles recherchierbar ist, Videokameras alles mögliche im öffentlichen und privaten Bereich festhalten, wird der einzelne Mensch sich immer mehr der freiwilligen Unscheinbarkeit hingeben, da jeder Auf- ein Fehltritt sein kann und das Ziel wird der leere Mensch sein, der gar nichts mehr zu verbergen hat.
Geschürte Angst durch den Missbrauch sozialer Netzwerke und parallel gesteigerte amtliche Überwachung und Kontrolle machen den Menschen zur berechenbaren Maschine.
Der nächste Schritt ist nicht mehr weit entfernt, auch die Erinnerungen, Vergangenheit zu kontrollieren und später zu modifizieren und zu manipulieren, um die Zukunft planmässiger steuern zu können, zum “Wohle” der sich über 8 Millarden vermehrenden Maschinenmenschen.
Es könnte ein chinesisches Prinzip werden, “Die Kontrolle der Zukunft liegt in der Vergangenheit”.

Die andere Seite ist die Stagnation des Denkens, Wahrnehmens, wenn alle Vergangenheit immer präsenter wird, so erdrückt sie irgendwann die Möglichkeiten der Zukunft, und die Gegenwart wird der leerer Raum wo Erinnerungen mit Urwünschen gepaart nur noch funktionale Resignation erzeugt.

Richtungen sind in der Unendlichkeit unwirklich bzw. münden in Kreisen, Ellipsen.
Jede gerade Richtung wird durch die Zeit gekrümmt, bekommt auf Dauer den Schlag nach hinten, zurück zum Beginn der Regungen.
Das Leben als Pfade im unendlichen Labyrinth der Formen und Gestalten, metamophorisch dort hineinschlürfend  verirren wir uns in immer verwirrenderen Beschränkungen, haben Wege gefunden, Richtungen eingeschlagen, die alle enden!
Die Aussicht bleibt, aber das Vermögen einen Weg endlos weiterzuwandern erlischt.

Das Bleibende sucht man vergeblich in den Weiten des Universums.
Über lang oder kurz unterliegt alles dem ewigen Wandel der andauernden Veränderungen.
Das sich gelegentlich Wiederholende wird irrtümlicherweise als Bleibendes verstanden und so gesucht.
In die Hand genommen ist das Wiederholte so vergänglich wie schmelzendes Eis im heissen Sommerwind.

Kritik der menschlichen Gesellschaft, gebündelt

Die ganzen modernen scheinheiligen Hipster Grossstadtsklaven mit ihrem so selbstgerechten , umweltbewussten und liberal rücksichtsvollen Getue wissen gar nicht wie tief innerlich sie das Leben verleugnen, wie Büsser und Geissler im Mittelalter.

Genau diese neue softe Schein- und Scheissgeneration um die 30 , welche Öko und Bio vor sich her als Galionsfigur trägt, schafft in den Städten an wie billige Nutten für die Grosskonzerne, Nestle, Kraft, Anheuser-Busch, Microsoft ….

Damit diese jede kleinindividuelle Produktion von Nahrungsmitteln unwirtschaftlich werden lassen durch Dumping Preise für Massen-, Mono-, Treibhauszuchtkulturen.

Diese Generation und folgende arbeiten in den Grossstädten fleissig an der Verleugnung ihrer Ideale, welche sie sich nichtmals selbst erschaffen haben, sondern durch eine unglaubwürdige grüne Nesthäckchenkultur ala Joschka Fischer ihnen als Kinder der Nachbiohippies aufgedrängt wurde.

Alles hängt im wesentlichen mit den modernen Kommunikationsmitteln zusammen, welche ihre suggestive Werbung für unnötige Konsumgüter aller Art den Menschen stündlich einprügeln, ganz nach alter amerikanischer Schule die Menschen solange betäuben bis sie nichts anderes als das dauernd Angebotene haben müssen.

Globalisierung

Wir haben hier das globale Problem des Globalismus, wo er mit Geld auftaucht vergiftet er die landestypische Kultur bis nur noch American Fast Food, Grosskonzerne mit ihren Supermarktketten, chinesische Autos mit deutschen Markennamen, plastikgestylte zentralbeheizte und klimatisierte im Euroremontlook verunstaltete Apartements in Wohnblöcken und gleichgeschalteten Siedlungen, marmorne Banken und Parkanlagen, Handlangerjobs als Dienstleister für die reiche Oberschicht, bleiben.

Bodenständiges Leben verschwindet und macht ausländischen Grossagrarfirmen mit Monokulturen Platz,

Alle jungen Leute wollen in die Städte um dort den über Iphone, Filme, Internet und Fernsehen propagandierten globalen, eigentlich amerikanischen, Lebenstraum zu verwirklichen.Die meisten werden auf der Strecke bleiben, als billige Dienstleister im Schichtdienst an den Rand der Stadt in die meist noch sozialistisch schlecht aufgepeppten Wohnblöcke gepresst. Dann hadernd mit all ihren eingebildeten oder in der Stadt erworbenen Allergien, Phobien, Essensstörungen …

Den Trampelpfad der Gewohnheit und Systemprägung mehr oder minder entlangstolpernd, mit Familie vielleicht, wo die Kinder nur noch die Tiere im Zoo kennen und Essen aus den buntverpackten Supermarktregalen in der Mikrowelle lauwarm erhitzt.

Wohlstand

Was ist dies Sucht nach sogenanntem Wohlstand?

Wovon wird geredet wenn man über Wohlstand spricht?

Bisher gilt er nur für die „Auserwählten“ die zur richtigen Zeit am richtigen Ort von vermögenden Eltern gezeugt werden.

Zum anderen ist er selbst als Glücksbringer sehr fragwürdig!

Wenn man 30 verschieden Deos hat, 20 Paar Schuhe, jeden Tag zweimal duscht und sich dreimal täglich die Zähne mit neuester Med-technik putzt, und soviel Snickers fressen und Cola in sich reinschütten kann wie man will, dann ist das ein elementarer Teil dessen was als Wohlstand verkauft wird.

Mit dem dazugehörigen Apartment, Küchen- und Waschgeräten, Flachbildschirmen, I-phones und alles auf dem neuesten Stand, und vielleicht noch einen sparsamen Kleinwagen neusten Modells mit Stellplatz, welcher in der Anschaffung und Erzeugung gar nicht so energieeffizient war wie er vorgab und man es sich schöngerechnet hat.

Dann natürlich noch die Altersvorsorge damit auch mit 70 noch elanvoll elastisch, jugendlich chirugisch plastisch man durch und mit Medizin über die Erde trudeln kann.

Meist aber völlig abgestumpft mit pseudointeressierter Miene nur nach den gewohnten sterilen Mustern reist.

Das nennt sich dann ein mit Wohlstand ausgefülltes Leben.

Zu Beginn schon verplant, meist als Handlanger der immer grösseren Monopolkonzerne im 8 Std. Tag fremdbestimmt und fremdgelenkt.

Nix mit Selbstbestimmung, vielleicht noch beim einheitlichen Fernsehprogramm oder der Chipstüte, sondern unter dem Diktat des Wohlstandes wird der Zeit und dem Geld hinterhergerannt.

Und dann der potenzierte Irrsinn, das auf bald 8 Milliarden Menschen ausdehnen zu wollen, erst weil man daran verdienen konnte, und dann weil als Folgeerscheinung der modernen Werbung und Kommunikationsmittel man dies tun muss, wenn nicht der Wohlstand von den dritte Welt Ländern in bürgerkriegsähnlichen Verhalten den Westen und seine Wohlstand destabilisieren soll.

Wenn die ärmste Familie in Afrika manchmal Zugang zum Internet oder Fernsehen hat, kommt der vor allem dort jüngeren Generation der einfache Gedanke, wie auch in Europa, da Werbung psychologisch gleichermassen prägt und wirkt: „Das muss ich auch alles erreichen und haben!“

Anstatt in Europa z.B. als Wiege abendländischer Kultur mal den Kehrweg einzuschlagen und öffentlich zu fragen:

Was brauchen wir eigentlich alles nicht wirklich?“

und es dann über Bord werfen.

Es ist vermutlich die innere Leere der ersten Welt Menschen, welche sie zu füllen, oder nicht zu empfinden, nur mit immer neuem Tand in der Lage sind, nebenbei hält das dann auch die Wirtschaft also die Grosskonzerne und deren Geldköpfe am wachsen, macht die Reichen also noch reicher.

In der 2. und 3. Welt konnten die Menschen mit Wenig zurechtkommen und hatten gar nicht mal das Gefühl von Armut, da ihnen früher der Vergleich fehlte.

Den haben wir ihnen erst eingebläut, zu Beginn mit Kolonialisierung unter religiösem Alibi, dann mit Tourismus und schliesslich mit den modernen Medien und den folgenden Filialen der Grosskonzerne in weitgehend allen Staaten.

Erziehung

Erst kommt der Hort bzw. Vorkindergarten, da in der modernen Familie ja beide berufstätig sind. Man gibt also ein gewolltes Kind gleich ab an bezahlte Fürsorge die einfach nur ihren Job gegen Entgelt machen.

Dort lernt es erstmal Eingliederung in die allgemeine Mengte, damit diese Horde von Kindern leichter zu „managen“ ist. Es lernt als erstes Befehlen zu gehorchen und dann Regeln zu beachten.

Die Regeln ergeben sich nicht aus den jeweiligen Situation sondern wurden vorher von Sorgern aufgestellt zur Vorbereitung und Nutzbarmachung für eine Gesellschaft der Verpflichtungen und im Interesse des geregelten Ablaufs des Kindergartens.

Dann die Schule mit den ach so wichtigen Noten um Individuen (soviel davon noch übrig ist nach dem Kindergarten und der Vorschule) zu klassifizieren, zu sortieren nach ihrer Brauchbarkeit für die spätere gesellschaftliche Produktivität. Nicht das die Fächer und Noten später eine besondere Bedeutung fürs Leben haben es geht nur ums aussieben, wer ist brav und fleissig, der darf später mehr verdienen da er dann die richtigen Fächer mit Erfolg studieren kann, ob er das selber wirklich will oder nicht ist völlig nebensächlich.

Das Studium einst weniger gedacht aber oft genutzt als Zeit zur Selbstentdeckung und Selbstbestimmung, als experimenteller Versuch, ist heute nichts anderes als die Fortsetzung der Schule mit all dem überregelten Lehrplan welcher für Freiheit und -zeit keinen Platz mehr lässt. Und danach hats aber ganz schnell in einen „geregelten“ Beruf zu gehen, wer nach einem Jahr das nicht geschaftt hat kann sich mit den anderen „Loosern” die befristeten Aushilfsjobs teilen.

Sport und Freizeit

Man vergleiche und besuche mal die kleinen Cafes und Kneipen am Rande der Stadt oder in der Nähe der immer weniger besuchten Freimärkte mit den Einkaufs-“Malls“ im Zentrum, und wird feststellen das dort wesentlich weniger Flachmenschen vor ihren Miniaturbildschirmen hängen, tief im Netz versunken, als in den modernen gestylten Sportcafes die die Alt-innenstädte überschwemmen mit ihren Monsterbildschirmen der grenzenlosen monitären Verdummung, wo rund um die Uhr dieselben eintönigen Spiele in bunten Farben ablaufen.

Könnte man bald eigentlich auch wieder demontieren mit samt ihren Lautsprechern, da 90% der dortigen Insassen sowieso verstöpselt auf ihren Kleinbildschirmen rumfingern um wahrscheinlich das selbe Spiel dort zu sehen mit dem orgiastischen Genuss ich habs auch.

Fazit

Eine Gesellschaft deren Konformität sich über die Erde wie ein Leichentuch ausbreitet.

In ihrer materiellen und zahlenmässigen Vermehrung keine Grenzen kennt.

Die Städte bis zur vollständigen Ausdehnung mit hörigen Tandsklaven füllt.

Das Land mit Monokulturen bebaut und einige kleine Flecken darin für die Oberschicht abgrenzt.

Die Sterne erreichen will und im virtuellen kommunikativen Sumpf endet.

Den Tod besiegen wollte mit Ruhm, Familie und Nachkommenschaft und das Leben verkauft hat.

Maximale Entropie

Wenn jedes kleinste Teilchen von Materie/Energie ohne Bezug zu etwas anderem (anderen Materie/Energiepartikeln) ist, und auch keinerlei Einfluss mehr darauf nehmen kann, dann ist der äusserste Punkt möglicher Entfremdung aller Dinge voneinander erreicht.

In diesem Moment dreht sich alles um und das Streben zur grossen Vereinigung setzt ein, welches vorher ein Streben nach Solipzität bis zu völlig isolierten getrennten Einzelexistenz war.

Ist es eine Frage des Willens?

Eine Frage des Materie/Energie immanenten Spin?

Oder die geistige Struktur sich auf sich selber zu konzentrieren bis nichts mehr übrig bleibt?

Ein Wille wäre etwas Undeterministisches, sonst wäre er ein Paradoxon, wie z.B. auch nach Nietzsche.

D.h. in einer Existenz bildet sich etwas wie ein Wille, diese bis zum Ende gnadenlos als Ich zu erleben.

Andere hören früher auf und opfern das Ich dem Partner, der Allgemeinheit, der Umgebung … .

Und schlaue Köpfe opfern das Ich einer Umgebung, damit diese dem Ich genehm wird.

Ein Ich will sich selber, ganz und gar, und es wird die obigen Umwege gehen um schliesslich ganz allein mit sich selber zu sein.

Und dann wird es zerplatzen wie das Universum, sich erst zusammenziehen wie ein Embryo um dann zu zerbersten in die unzähligen Mannigfaltigkeiten der Erscheinungen.

Das Wesen ist die Erscheinung, immer wieder und nichts anderes.

Von der unbestimmten Masse zur Individualität, zur Einsamkeit, zur Erkenntniss und zur Auflösung in die zerstreute Masse, diese sich binden und konzentrierend wieder auf den Punkt, bis aufs neue die Spiele der Entfaltung beginnen.

Wer es weiss, – wie lange spielt er da mit?

Unendlich lange , oder erlahmt im Gegensatz zum Buddhismus, das Vergessen und wird die Erinnerung und der Traum Bilder malen, die wir, schon gelangweilt, immer aufs Neue betrachten, nur um der Nuancen willen?

Da wir auch in unendlicher Zeit nicht alle Varianten kennenlernen konnten.

Die Neugier ist stärker als die Erinnerung!

Oder ist das Vergessen immer noch stärker als die allumfassende Erinnerung?

Wir werden es sehn im Laufe der Zeit, ob Spiele schon gespielt wurden und werden, die wir uns gar nicht ausdenken konnten!

In Ermangelung des grammatikalisch zutreffend Zeitbegriffs wäre folgender Satz durchaus zutreffend:

„Wir konnten Morgen erst gestern starten.“

Die Freiheit des Lebens

Der Ernst im Leben steht in keinem Verhältnis zur kurzen Zeitspanne zwischen Geburt und Tod.

Astronomisch gesehen ist diese kleine Bewegung eines Individuums in einer endlosen Zeit- und Raumweite dermassen unwichtig, das daraus die Freiheit erwächst mit der Kurzen einem verbleibenden Zeit umzugehen wie einem der Sinn nach steht.

Die Folgen eines sogenannten guten sozialen Verhaltens und eines egoistischen asozialen Verhaltens können höchstens als Rückwirkung im eigenen Leben eine Bedeutung für die Gestaltung des kleinen Privatlebens ausmachen, die Struktur des Lebens in einer endlosen Welt wird damit nicht berührt.

Soziales, uneigennütztiges Handeln hat individuellen Sinn, nur solange wie die MÖGLICHKEIT einer Rückkopplung besteht, oder so ein altruistisches Verhalten entsteht aus der Überfülle des eigenen Ichs, wo einfach Zeit, Kraft und eventuell Material weitergegeben, geteilt wird, um die Möglichkeit der nicht selbstorientierten Ferne mit Berührungspunkten aufrechtzuerhalten.

Unser heutiger Pragmatismus wird entweder nur vom Ego (-ismus) geprägt oder transzendiert über kantische Angst in einen sicherheitsbedachten Imperativ, wo Erwartungen bitte schön auch erfüllt werden sollten.

Aber Erwartungen sind nur Leuchtfeuer am Horizont, welche uns in Bewegung halten, damit wir nicht schon zu Beginn die Fühler strecken und in Agonie verrecken.

Wer sein Leben aufbaut wie ein Pyramidenkonstrukt aus Puzzelsteinen der Erwartungen fremder und eigener, der wird auch dem Rückbau traurig beiwohnen müssen.

Wer sein Leben situativ in Momente, Begegnungen, Reisen, Phantasien ergiesst, hat einer Dauer abgeschworen, welche nur als Illusion für den Beginn eines Lebens notwendig war und dann eine Zivilisation aufgebaut hat welche sich planvoll zerstört.

Die Facetten des Lebens wollen nicht in unser allumfassendes Auge passen, deshalb sortieren wir planmässig alles Störende aus um uns am fremdbestimmten Pfad der Abschottung zu Ende zu hecheln.

Was braucht der Mensch?

Die Gewissheit, das alles aufhört, das Wollen, Hasten, Rennen, Rechnen …

 

Gerechtigkeit

Wir leben auf einer Erdkugel als Menschen, als Menschen in einer bestimmten geographischen Lage.

Dies ist ein Unterschied.

Die Einen leben im Nordwesten, die anderen im Südosten.

Den Einen geht’s gut, den anderen dreckig.

Die Einen sind versorgt, die Anderen nicht.

Aber die Einen reden vom Menschen, von Ökologie, Rechtsanspruch, Einhaltung der Gesetze, Sicherheit, Todesfällen beim Autofahren, Tarifänderungen, Gesundheitsvorsorge etc. .

Da redet ein Mensch zu sich selbst und ein anderer Mensch hat kein Sprachrohr und kein Alphabet.

Die Gunst der Stunde lässt uns in einen Club eintreten wo die Höhle nur für uns mit Bildern bemalt ist, wo andere nur die schwarze gähnende Leere erfahren.

Gemeinschaft ist immer nur der Versuch sich abzugrenzen von Anderen, von misslichen Situationen, der Versuch ein Trutzbündnis zu schliessen gegen die Bedroher unseres, noch nichtmals selbstverschuldeten, Wohlstandes.

Da ist selbst die Amöbe noch moralischer, welche nur ihre Fortdauer im Sinn hat in Folge mit Teilung, und nicht das Wie der Dauer ohne Teilung.

Gut, weg von der Moral, nacktes Leben.

Für den einen kleinen Teil unvorstellbar da mit zu vielen Akzidenzien versehen und verstellt.

Für die Anderen ein Überleben, durch globale Kommunikation mit eben denselben Akzidenzien unerreichbar dargestellt.

Die Vorstellung des Lebens kommt von oben, von weniger als 1 % der Menscheit.

Nicht als Ideal, sondern als Ausgeburt der Langeweile und Überdrusses eines übersatten Lebens werden erstrebenswerte Güter und darauf gerichtetes handeln angepriesen.

Die Projektion funktioniert, die Realisierung nur für einen sehr kleinen Teil.

Wenn ich sage die Not zu kennen, würde ich lügen, Nuancen, Hinweise, kurze Situationen habe ich erlebet, welche mir einen Blick in die andere Welt gestatteten.

Aber doch immer noch so fern von meiner Wirklichkeit.

Die Not mag einen kurzsichtig machen, der Überfluss macht träge, ignorant und dumm.

Der Wille liegt in der Not und in der Gier.

Die Gier, als Mittel der Langeweile zu entgehen, die Not als Mittel dem Tod für eine Weile zu entfliehen.

Beide dienen demselben Zweck, unser Ich zu erhalten und wenn möglich auszubreiten.

Das Leben hat nicht den Anschein, das es in Einklang mit irgendetwas anderem als dem derzeitigen Träger, dem Ich , sein möchte.

Jedes Leben möchte sich ausbreiten, und wenn möglich die ganze Umgebung nach seinen Vorstellungen und Bedürfnissen umgestalten.

Da die ewige Zeit für das Ich fehlt bildet es ein Überich, transzendentes Ich in Generationen, Ruhm, Humanismus …

Das Denken kann einen Schritt weitergehen, indem es den Ast absägt auf dem es sitzt, das Ich.

Dem Leben ists egal.

Nun möge man das die geistige Vollendung des Lebens nennen, dann sich aber jeglicher moralischer und pietätischer Äusserungen enthalten, denn am Anfang steht nie der Mensch sondern immer neu das Leben.

 

Die Kommunikation und Information in unserer Zeit

In den letzten 25 Jahren haben sich die individuellen Kommunikationsmittel gewaltig verändert.

Wo vorher der Brief und das Telefon die eigentlichen Instrumente der Übertragung von individuellen Informationen darstellten gibt es heute ein grosse Menge neue individueller Kommunikationsmittel.

Angefangen beim Mobiltelefon, weiter zur E-Mail, zur SMS, Iphone, Skype, Freundeweb zu Facebook und Twitter kann jeder Gedanke innerhalb von Sekunden weitergegeben, verbreitet werden.

Das hat

1. zur Folge das die Gedanken weniger überdacht werden und relativ spontan verbreitet werden.

2. durch die einfache und kostengünstige Nutzung auch jeder unwichtige, unbedeutende Gedanke seinen Weg in die Öffentlichkeit oder zum Gesprächspartner findet.

Man nutzt diese neuen Möglichkeiten bis zum Exzess, das Fazit ist, man möchte immer mitteilen, hat aber eigentlich nichts von Bedeutung zu sagen.

Genau genommen nimmt mit der Steigerung der Kommunikationsmöglichkeiten der Inhalt proportional ab.

Dies wird zu einer Krise führen mit dem Ergebnis das den Menschen die Tatsache von persönlichen Nachrichten, Kommentaren wichtiger ist als deren Inhalt.

Hauptsache Kommunikation, weshalb und warum eher nebensächlich.

W
er viele „Freunde“ hat in Facebook, oder Freundeweb … fühlt sich geborgen in einer Gemeinschaft des nichtssagenden Schwafelns.

Als Essenz daraus wird ein Kommunikationsüberdruss entstehen wenn man sich in den elektronischen Kneipen ausgetobt hat, welcher wie nach einem Drogenrausch in noch grösserer Einsamkeit endet.

Ähnlich ist es auf Seiten der Information.

Heute können wir durch das Internet jederzeit alle möglichen Informationen zu Themen bekommen, wo früher der Besuch einer Bibliothek nötig wäre, der Besuch von Museen, das Gespräch mit Sachkennern, das Stöbern in einem Antiquariat.

Der Kehrseiten sind viele:

  1. durch die einfache Zugänglichkeit erlahmt der Wissendurst, wir werden beim Suchen nach Informationen extrem abgelenkt durch neue Randinformationen und verlieren so die Motivation am ursprünglichen Pfad
  2. die Wiederholung von Informationen im Internet ist augenscheinlich, da heute Bücher mit „google“ geschrieben werden so kopiert jeder in sein Sachthema die gefunden Internetinformationen
  3. Wo früher bei Scrabble das Lexikon als letzte Instanz für den Wahrheitsgehalt und überhaupt für das Vorhandensein eines Wortes war, ist heute das Internet getreten, nur was dort zu finden ist existiert auch.

Allgemein bedeuteten beide Phänomene die weitere Eingrenzung des menschlichen Horizontes, schlimmer noch als im Mittelalter, nur was ich kenne nehme ich auch zu mir, so das Mails nur noch von bekannten Email Adressen entgegengenommen werden.

Über juristische, gesellschaftliche Fragen wird das Internet als Berater verstanden , nicht als Abbild der Wirklichkeit, sondern als Wirklichkeit, wo die faktische Realität letztlich nur noch ein Abbild der virtuellen Existenz darstellt.

Der Kampf gegen die Einsamkeit wird heute mit allen technischen Mitteln geführt, das gemeinsame Erleben war und ist immer momenthaft, alles was darüber hinausgeht ist grandiose Illusion bei deren Sonnenuntergang wir wieder so nackt da stehen wie wir gekommen waren.

Die Diskussion um Banken und das Finanzsystem

 

Zitate aus einem Artikel der FAZ vom 12.12.2011

 

Rund 70 Prozent der Umsätze mit Euro-Staatsanleihen  entfallen momentan auf die Griechen …Halten sich die Griechen noch drei Monate irgendwie über Wasser, erhält der Privatanleger im März 100 Euro für die 40 Euro, die er jetzt investiert: Den Einsatz mal 2,5. 150 Prozent Gewinn in 100 Tagen…Je mehr Privatanleger aufspringen, desto höher ist das Risiko des Einzelnen, alles zu verlieren. Denn je mehr Griechen-Anleihen in die Hände von Privatleuten wandern, die nicht am Schuldenschnitt der Banken teilnehmen, desto misslicher wird die Lage für die Griechen – umso größer die Neigung oder der Zwang, die Zahlung einzustellen und die privaten Gläubiger zu enteignen.

Die Lemminge im Dauerlauf ans Meer.

Revolutionen und Aufstände unter dem Aspekt der Meinungsfreiheit und Reformen gehen immer um die Verteilung der materiellen Güter, und der Ahnung, das der Weg zu diesen Gütern für viele hoffnungslos verbaut ist.

Man erhofft sich gerechte Verteilung der Güter, wenn denn da was zu verteilen wäre.

Geraubtes Gut kann nur von Räubern verteilt werden.

Diese nehmen das aber mit bei ihrem Abgang aus Krisenländern und hinterlassen einen leeren Raum, wo neue Räuber unter anderen Fahnen dasselbe Werk der Bereicherung fortsetzen.

Jedes Staatssystem ist nur die Plattform für materielle Versorgung der Leitenden durch sogenannte Verwaltung und Unterstützung von Firmen, welche ihren kleinen Obolus dann an die führende Schicht entrichten, wenn diese einen gesetzlichen Nährboden für die legale Ausplünderung von Arbeitskräften und Rohstoffen bereitstellen.

 

Wall Street Demonstration, Occupy Bewegung, die Suche nach einer Schuldfrage.

Weshalb bildet das System einerseits und prägt und lenkt die Individuen in berechenbare Bahnen , um dann aber die so brav Angepassten nach ihrer Ausbildung mit leeren Händen im Raubkapitalismusregen stehen zu lassen, ist wie immer nicht auf die Wurzel sondern an die sichtbaren Auswüchse gerichtet.

Der Grossteil der jungen Bevölkerung möchte das gewohnte System, mit allen Leistungen, Angeboten, Versicherungen und Gewohnheiten erhalten, nur darin auch im Mittelfeld mitspielen.

Dieses wird aber Stück um Stück wie ein Kuchen in zwei ungleiche Hälften aufgeteilt, reich und arm.

Nein noch mal, es geht ihnen nicht um den Kampf gegen das demokratische System, die verzärtelten Kinder, entsprungen der älteren Generation Besserverdienender wollen keine Revolution, nur die finanziellen Änderungen das sie genauso in der Fettlebe aasen können wie die meisten ihrer Eltern.

Modifikation, nicht Veränderung, und die Modifikation soll auf keinen Fall zu einer Veränderung führen sondern zur Sicherung der Gewohnheit.

Die Ursachen für die etwas perspektivenlosere Zukunft der Jugend liegen viel tiefer als in Bankenspekulationen, Managergehältern und Vorstandsbezügen.

Das politische System erst hat diese Verhaltensweisen durch Gesetze, Polizei und Sicherheitstruppen zuerst legitimiert und dann garantiert.

Damit einhergegangen ist die Propaganda des luxuriösen Lebens, was nach amerikanischem Traum jedem Tellerwäscher offen steht. Deshalb wollten die meisten dann Management studieren, Jura, Wirtschaftswissenschaften um so auf dem scheinbar kürzesten Weg in die höhere Gesellschaft zu kommen, welche solche Mengen an bürokratisch hochqualifizierten aber gar nicht braucht (auf der technischen Seite mag es ein wenig anders aussehen).

Genau genommen ist das demokratische System, wo nicht die Einzelnen ihre Veränderungen in der Umgebung bestimmen (darüber abstimmen), sondern nur Führer wählen und diese mit und über eine Partei zum Wohlstand bringen, eine Farce seiner selbst.

Dieses System hat sich zum Handlanger wirtschaftlicher Interessen einzelner kleiner mächtiger Gruppen gemacht..

Der ursprüngliche Gedanke einer freien wirtschaftlcihen Entfaltung ohne besondere politische Einflussnahme hat zum umgekehrten geführt.:

Zur Diktatur wirtschaftlicher Prämissen (Absatz, Bruttosozialprodukt etc.) über politisch-, ökologisch-, philosophisch- und sozialer Denkmodelle.

Wer jetzt gegen bepfründete Wirtschaftsmagnaten (Oligarchen genannt in Osteuropa) protestiert, im Rahmen des Systems!, verkennt das genau dieses System und deren politischen Träger so etwas nicht nur geduldet sondern geschaffen und gefördert hat.

Wenn der Widerstand sich gegen die Nutzniesser und nicht gegen die Träger des Systems richtet ist Neid, wie so oft, das schlechteste Argument.

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